Steckbrief Dr. Werner Nowak

Werner Nowak, aufgewachsen in Prag, wurde nach dem Krieg als Minderjähriger zusammen mit seiner Mutter vertrieben und kam auf diese Weise nach Esslingen a.N.
Als promovierter Jurist arbeitete er in der Vertriebenenabteilung des baden-württembergischen Innenministeriums. Die KünstlerGilde e.V. – bei deren erster großer Veranstaltung er bereits 1948 aktiv mitwirkte – beriet er jahrelang in juristischen Angelegenheiten.
Werner Nowak wurde von der KünstlerGilde e.V. Esslingen 2006 mit der Pro-Arte-Medaille ausgezeichnet. Darüber hinaus ist Nowak Träger des Großen Ehrenzeichens der Sudetendeutschen Landsmannschaft sowie der Ernst-Moritz-Arndt-Medaille des BdV für besondere Verdienste um Heimat und Recht.
Vita von Werner Nowak
Name: Werner Nowak
Geboren: 1931 in Wintersgrün / Kreis Elbogen
1945 als Minderjähriger zusammen mit der Mutter im tschechischen Gefängnis, danach Vertreibung
1946 Übersiedlung nach Esslingen a.N.
Gymnasium und Abitur
Studium für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in Tübingen
Nach dem 2. Staatsexamen Promotion
1947 – 1996 Arbeit in der Vertriebenenabteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg (Leitender Ministerialrat, Leiter des Kulturreferats)
1987 Vizepräsident und danach Präsident der Sudetendeutschen Bundesversammlung
Langjähriger juristischer Berater der KünstlerGilde e.V.
Vater von zwei Töchtern; lebt zusammen mit seiner Frau in Plochingen.
Wissenswertes über Werner Nowak
1948 wirkte Werner Nowak zusammen mit seiner Mutter in der Aufführung „Der Ackermann und der Tod“ von Johannes von Saaz (Tepl) als Scholar mit. Die Aufführung vor dem Ulmer Münster war eine erste Sternstunde der jungen KünstlerGilde e.V., besucht von politischen Repräsentanten und vielen Zuschauern – unter Beisein von Radio, Wochenschau und weiteren Pressevertretern.
2005 gab Dr. Nowak anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsendes Radio Prague ein Interview über seine Erlebnisse beim Prager Aufstand und der Erschießung seines Bruders, sowie einer wegweisenden Begegnung mit Professor Ludvík Císar 1968.
Eine Liste aller Mitglieder und Preisträger der KünstlerGilde Esslingen, die wir bereits mit einer individuellen Personenseite vorgestellt haben, findet sich ebenfalls auf dieser Webseite.
